MACH DEIN SELBSTVERTRAUEN NICHT VON ANDEREN ABHÄNGIG

Stell dir vor du würdest plötzlich ohne Job dastehen, vielleicht sogar ohne Freunde und Familie und ohne Leistungen, die du vorzeigen kannst. Wie würdest du dich fühlen? Würdest du dich selbst noch mögen? Hättest du immer noch genügend Selbstvertrauen? Wenn hier deine Antwort “NEIN” lautet, ist dir womöglich noch nicht bewusst geworden, dass du dein Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl von anderen abhänig machst.

Wir alle wollen Anerkennung von anderen erhalten, das erscheint mir völlig normal. Schliesslich sind wir soziale Wesen und in gewisser Weise immer voneinander abhängig. Schwierig wird es erst dann, wenn du die Bestätigung von aussen als Massstab für deinen eigenen Wert siehst.

Dein Selbstvertrauen sollte niemals von äusseren Faktoren abhängen, sondern nur von dir selbst. Nur du sollst darüber bestimmen an welchen Werten du dein Selbstvertrauen misst. Sei erhlich zu dir und versuche zu analysieren, in welchen Situationen du nach Anerkennung und Lob von aussen strebst. Erwartest du Annerkennung, weil du mal wieder als Einzige/r dazu bereit warst Überstunden zu leisten? Erwartest du Lob für ein gutes Prüfungsergebnis? Gibst du Unmengen von Geld aus, um den neusten Trends gerecht zu werden? Stellst du unzählige Fotos von dir auf soziale Netzwerke und wartest auf Likes? Dann wird es höchste Zeit darüber nachzudenken, worauf dein Selbstvertrauen baut.

Ich bin ganz ehrlich – auch bei mir ist Selbstvertrauen ein ständiges Thema. Ich muss viel daran arbeiten und gerate immer wieder in Situationen, in denen mein Selbstvertrauen ins wanken gerät. Früher habe ich mich an meinen Leistungen gemessen – heute versuche ich immer mehr eigene Massstäbe für mein Selbstvertrauen zu finden und orientiere mich an diesen.

Stärke dein Selbstvertrauen

Selbstvertrauen lernt man nicht von heute auf morgen. Es braucht Zeit und muss sich entwickeln. Mach dir immer wieder bewusst, was dich einzigartig macht. Welche Fähigkeiten zeichnen dich aus? Welche Charaktereigenschaften magst du an dir? Was gefällt dir an dir? Wenn es dir am Anfang schwierig fällt, diese Fragen zu beantworten, bitte doch ein paar gute Freunde deine positiven Eigenschaften aufzuzählen. Du wirst erstaunt sein, was da alles zusammenkommt!

Mit der Zeit kannst du auch damit beginnen jeden Abend vor dem Einschlafen deinen Tag Revue passieren zu lassen und dabei fünf deiner Erfolge entweder gedanklich zu nennen oder aufzuschreiben. Am Anfang wirst du vielleicht noch nicht fünf Dinge aufschreiben können. Das macht nichts! Setze dich nicht unter Druck und versuche nicht zu weit zu denken. Jeder noch so kleine und scheinbar unwichtige Erfolg zählt!

Du hast ein erfolgreiches Telefonat geführt? Toll!

Du hast dir am Mittag Zeit für ein gesundes Essen genommen? Super!

Du hast deiner besten Freundin/deinem besten Freund mal wieder gesagt, wie schön es ist, dass sie/er immer für dich da ist? Wunderbar!

Du hast jemandem geholfen, der nach dem Weg gefragt hat? Weiter so!

Du wirst sehen, dass es dir mit der Zeit immer leichter fallen wird, deine Erfolge aufzuzählen und irgendwann wird die Liste automatisch länger. Überlege dir aber ganz genau, ob es ein Erfolg ist, den du dir selbst zugestehst oder ein Erfolg, für den du die Anerkennung anderer erlangst. Du definierst deine Erfolge selbst und nicht die anderen, die dir dafür Anerkennung geben. Du bist niemandem Rechenschaft schuldig, ausser dir selbst.

Denn was andere von dir denken, ist nicht dein Problem!

 

2017-06-08T18:53:03+00:00 04.03.2017|Finde deinen Weg|0 Kommentare

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