FREIHEIT FINDEST DU NUR IN DIR SELBST

Spürst du auch manchmal tief in dir den Wunsch nach Freiheit? Den Wunsch, dein Leben so zu gestalten, wie du es selbst für richtig hältst, frei von Erwartungen, Leistungsdruck, Stress und dem Gefühl ständig etwas beweisen zu müssen? Den Wunsch, einfach aus deinem Leben auszubrechen und irgendwo neu anzufangen?

Äussere vs. innere Freiheit

Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für dich: Freiheit zu erlangen ist möglich, doch sie beginnt bei dir selbst. Echte Freiheit findest du nur in deinem Inneren, denn egal wo du hingehst, dich selbst nimmst du immer mit! Dein Kopf mit all seinen Denkmustern, Glaubenssätzen, Überzeugungen und Begrenzungen wird dich immer begleiten. Du kannst aussuchen, ob du ihn, wie einen gut dressierten Hund an der Leine führst und ihm zeigst, wo es lang geht oder ob er dich hinter sich herzieht und den Weg selbst bestimmt.

Diese innere Freiheit ist so viel wertvoller und grösser als die Freiheit, die uns durch die Gesellschaft und die Medien präsentiert wird. Klar, eine Weltreise, ein neues Auto oder viel Geld können in dir das Gefühl von Freiheit wecken. Doch wenn du ehrlich zu dir selbst bist, weisst du genau, dass es nur von kurzer Dauer sein wird und sobald du von deiner Reise zurück bist oder merkst, dass Geld allein nicht glücklich macht, ist alles beim Alten und du siehst dich erneut konfrontiert mit deinen Sorgen, Ängsten, Wünschen und Träumen.

Zähme deinen Geist

Wenn dein Hund wild an der Leine zieht, du kaum hinterher kommst und jedesmal beinahe stolperst und hinfällst, wenn er mal wieder die Richtung ändert, wird es höchste Zeit ihm Manieren bei zubringen. Genauso wie du einen Hund dressieren musst, kannst du auch deinen Geist zähmen. Ich verrate dir nun, was mir bei diesem Schritt geholfen hat:

Meditation

Meditation hilft dir in einem ersten Schritt bewusst zu machen, was da oben in deinem Kopf den ganzen Tag überhaupt so abgeht. Als ich mit Meditation angefangen habe, war ich schockiert, wie viele Gedanken da kreuz und quer in meine Kopf herumflitzen und mich beeinflussen ohne dass ich es kontrollieren kann. Gleichzeitig war es auch eine riesige Erkenntnis, die mich darin bestärkt hat weiterzumachen. Meditieren ist nicht immer einfach, besonders nicht am Anfang. Du sitzt unbequem, fünf Minuten kommen dir wie eine Ewigkeit vor und es gelingt dir einfach nicht deine Gedanken zu beruhigen oder dich auf deinen Atem zu konzentrieren. Du schweifst immer wieder ab und musst dich richtig dazu zwingen trotzdem weiterzumachen – so ging es mir zumindest. Doch lass dir gesagt sein, dass es sich hunderprozentig lohnt, dabei zu bleiben, denn mit der Zeit wirst du feststellen, dass dein Geist immer ruhiger und klarer wird und du sogar im Alltag deine Gedanken besser kontrollieren kannst. Du bist weniger gestresst, fühlst dich besser und bist energiegeladener, da du weniger Energie für unnötiges Gedankenkarusell verschwendest.

Dankbarkeit

Dankbar zu sein hilft dir, deinen Geist auf das JETZT zu richten. Weg von Zukunftsängsten, Sorgen und Problemen hin zu den wunderbaren Dingen, die du bereits in deinem Leben willkommen heissen darfst. Beginne jeden Morgen mit dem Gefühl von Dankbarkeit und überlege dir am Abend fünf Dinge, für die du dankbar bist. Du wirst sehen, wie sich dein Leben zum Positiven verändern wird. Denn das, wohin du deine Energie fliessen lässt, wird zu deiner Wirklichkeit.

Positive Affirmationen

Die Wirkung von positiven Affirmationen war mir schon lange bekannt. Sie können dir helfen, dein Unterbewusstsein neu zu programmieren und alte Denkmuster abzulegen. Wirklich ausprobiert, habe ich sie aber erst nach dem Seminar von Christian Bischoff. Seine Sätze, um das Selbstvertrauen zu stärken, kleben seither an meinem Spiegel und sind teil meines Morgenrituals geworden. Ich bin wirklich begeistert von der Wirkung und merke, dass sich die Sätze bereits verinnerlicht haben, auch wenn ich zu Beginn selbst nicht daran glauben konnte. Mein innerer Dialog mit mir selbst ist weniger negativ, als noch zuvor. Wenn du erst einmal anfängst, dich damit zu beschäftigen, wirst du erstaunt sein, wie viele Glaubenssätze dir täglich dein Leben schwer machen und dich daran hindern, die beste Version von dir selbst zu sein.

Schliesse Frieden mit dir

An meinem Geburtstag vor einem Jahr habe ich den halben Tag alleine verbracht und ein Friedensritual gefeiert. Inspiriert dazu hat mich das Buch “Heirate dich selbst” von Veit Lindau. In dem Ritual geht es darum sich selbst zu vergeben, dass man zum Beispiel bisher schlecht über sich selbst gesprochen hat oder sich zu wenig um sich selbst gekümmert hat. Wenn du die Kämpfe mit dir selbst endgültig satt hast und du dich auf den Weg machen willst zu einer liebevolleren Beziehung zu dir selbst, kann so ein Friedensritual wahre Wunder wirken. Verurteile dich nie selbst und erkenne, dass du, auch wenn du andere verurteilst, eigentlich gerade dich selbst verurteilst – womit wir gerade bei einem Thema angelangt sind, mit dem ich mich momentan sehr beschäftige: Dem Verurteilen.

Verurteile nicht

In letzter Zeit fällt mir immer wieder auf, wie schnell wir unser Urteil über eine Sache oder eine Person fällen, von der wir gar noch nicht alle Einzelheiten kennen. Wir glauben bereits nach kurzer Zeit zu wissen, mit was wir es zu tun haben und ziehen Schlüsse, ohne uns weiter damit zu beschäftigen. Gerade im Umgang mit Menschen, mit denen wir in unserem Alltag zu tun haben, würde ich mir manchmal einfach mehr Verständnis wünschen. Du kannst nie auch nur erahnen, was dein Gegenüber denkt oder wieso es gerade genau so handelt. Du kannst zwar versuchen es nachzuvollziehen und zu verstehen, doch bleibt es trotzdem immer deine persönliche Interpretation davon. Du kannst nicht davon ausgehen, dass alle anderen auf die gleiche Weise denken, fühlen und handeln, wie du selbst. Deshalb ist es wichtig, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. Jede Begegnung mit einem Menschen ist entweder ein Geschenk oder eine Lektion. Er hält dir einen Spiegel vor, denn oft hat die Eigenschaft, die dich an deinem Gegenüber am meisten ärgert oder verunsichert in Wahrheit mit dir selbst zu tun. Verurteilst du dein Gegenüber, verurteilst du gleichzeitig auch dich selbst.

Was tust du für deine innere Freiheit? Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen!

 

2017-08-04T19:10:42+00:00 10.07.2017|Denke positiv|0 Kommentare

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