VON DER WICHTIGKEIT ENTSCHEIDUNGEN ZU TREFFEN UND WIE ES DIR BESSER GELINGT

Bestimmt kennt jeder von uns diese Situationen im Leben, in welchen man vor eine wichtige Entscheidung gestellt wird. Du stehst an einer Wegkreuzung und musst nun herausfinden, in welche Richtung du gehen willst – wie es mit deinem Leben weitergehen soll. Keine leichte Aufgabe, zumal du ja nicht einmal weisst, was am anderen Ende dieses neuen Weges auf dich wartet. Wird es wirklich besser, als jetzt? Lohnt sich der damit verbundene Aufwand? Was, wenn es nicht klappt? Was, wenn ich die Entscheidung später bereue? Solche und ähnliche Fragen gehen dir dann durch deinen Kopf und verunsichern dich immer mehr. Der Kopf sagt das Eine, das Herz aber etwas ganz anderes. Du schwankst zwischen JA und NEIN hin und her, bis du schlussendlich gar nicht mehr weisst, was das Richtige ist für dich. Auch ich kenne solche Momente nur allzu gut. Mittlerweile fällt es mir allerdings leichter diese Fragen und Zweifel in meinem Kopf zu ignorieren und mich bewusst darauf zu konzentrieren, was gerade wichtig ist. Ich habe festgestellt, dass diese Phase der Ungewissheit, in der man ständig seine Meinung ändert und einfach keine Ruhe findet, ungemein anstrengend sein kann. Wenn du lernst Entscheidungen bewusster zu treffen, sparst du nicht nur viel Zeit und Energie, sondern nimmst gleichzeitig dein Leben selbst in die Hand, indem du aktiv wirst und handelst. Wer Entscheidungen ständig hinauszögert in der Hoffnung, dass sich das Problem vielleicht von alleine lösen wird, gibt einen grossen Teil seiner Eigenverantwortung ab. Gerade in diesem Bereich ist es jedoch wahnsinnig wichtig, dass du dir deiner Verantwortung bewusst bist, denn vielleicht liegt zwischen deinem jetzigen Leben und dem Leben, dass du dir in deinem Träumen ausmalst, nur diese eine Entscheidung!

Warum es so schwierig ist Entscheidungen zu treffen

Es ist immer nur deine Angst, die dich daran hindert, die richtige Entscheidung zu treffen. Angst ist ein wahnsinnig starkes Gefühl und hat deshalb einen so grossen Einfluss auf uns. Eine ungwisse Zukunft bedeutet für deinen Verstand Stress. Dein Gehirn versucht die Situation einzuordnen und mit bereits Bekanntem zu vergleichen. Da du bis jetzt jedoch noch nie vor genau dieser Entscheidung gestanden bist, reagiert dein Körper mit Angst und aktiviert so deinen natürlichen Schutzmechanismus. Es sorgt sich um deine Sicherheit und hindert dich deshalb mit allen Mitteln daran, etwas zu tun, was er als “potentiell gefährlich” einstuft. Er kreiert innerhalb Minuten Worst Case – Szenarien, um dich darauf hinzuweisen, dass du das nun wirklich auf keinen Fall tun kannst. Eigentlich ja nett gemeint, aber bei einem Entscheidungsprozess spielt dein Verstand nur die Nebenrolle. Die Hauptrolle gehört IMMER deinem Herz, deiner Intuition, deiner inneren Weisheit  – oder wie du diese leise, allwissende Stimme in dir nennen willst. Sie weiss was richtig für dich ist. Ich bin sicher, dass wir alle tief in uns drin schon längst wissen, was die richtige Entscheidung ist, bevor sich dann der Verstand einschaltet und dich durcheinanderbringt. Deshalb ist es so wichtig, dass du dich nicht davon ablenken lässt und lernst deiner inneren Stimme zu vertrauen.

Was dir bei deinem Entscheidungsprozess hilft

Ich möchte dir nun einige Methoden verraten, die dir deinen Entscheidungsprozess erleichtern können:

  • Nutze deine Intuition: Die Antwort ist bereits in dir. Du musst nur lernen, sie wieder mehr wahrzunehmen! In unserem lauten und überfluteten Alltag, wo wir ständig etwas zu tun haben und uns wenig Zeit für uns selbst nehmen, geht diese Stimme leider nur allzu oft unter. Verbinde dich mit deiner inneren Weisheit, indem du in die Stille gehst. Geh an einen ruhigen Ort, wo du ungestört bist, setz dich hin und lausche, was dein Herz dir zu sagen hat! Lass dich überraschen! Meditation hat mir persönlich so geholfen, dass ich dir nur raten kann es auszuprobieren. Es gibt mittlerweile unzählige Blogs, Podcasts, Artikel oder Youtube-Kanäle, die das Thema Mediation ausführlich behandeln und dich dabei unterstützen.
  • Worst Case – Szenario: Wenn dir dein Verstand schon ein ausführliches Worst Case – Szenario serviert, dann kannst du es auch gleich im positiven Sinne nutzen. Schreibe auf, was im schlimmsten Fall passieren kann, wenn du diesen nächsten Schritt wagst und überprüfe dann, ob dieses Szenario wirklich realistisch ist. Ich kann dir sagen: Sie sind es meistens nicht. Du wirst nicht unter der Brücke schlafen müssen, weil du kein Geld mehr hast und du wirst auch ganz sicher nicht alleine sterben müssen, weil du dich von deinem Partnern trennst!
  • Frage dich: Wie fühlt es sich an? Wir treffen Entscheidungen immer nur deshalb, weil wir uns besser fühlen wollen! Das ist der einzige Grund. Stell dir deshalb vor, du hättest dich bereits entschieden. Wie würde sich das anfühlen? Wärst du glücklicher, freier, selbstbewusster, erleichtert? Welche Entscheidung hilft dir, dich besser zu fühlen?
  • Nutze deine Zukunftsvision: Wenn du ein klares Bild von deiner Zukunft hast, fällt es dir viel leichter Entscheidungen zu treffen. Was für ein Mensch willst du sein? Welche Entscheidung bringt dich näher an das Leben, das du führen willst und zu der Person, die du sein willst? Für welche Werte möchtest du dich einsetzen?

Worauf wartest du? Sei mutig, entscheide dich und geh weiter!

“Die Dinge, die man falsch gemacht hat, bereut man nicht so sehr, wie die, die man erst gar nicht versucht hat.”

Was hilft dir, dich besser  zu entscheiden? Ich bin gespannt auf deine Ideen!

 

 

 

2017-06-18T23:39:38+00:00 16.06.2017|Finde deinen Weg|0 Kommentare

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