DIE MACHT DER GEWOHNHEIT ODER: WIE DICH ROUTINEN IM LEBEN WEITERBRINGEN

Welche Gewohnheiten begleiten dich durch den Alltag? Wie stehst du jeden Morgen auf? Was ist dein erster Gedanke, wenn dein Wecker morgens klingelt? Woran denkst du vor dem Einschlafen? Nimmst du dir Mittags Zeit um achtsam zu essen? Du denkst vielleicht diese Kleinigkeiten hätten in deinem Leben keine Bedeutung. Doch glaube mir, das haben sie. Jede noch so kleine Handlung, die du täglich wiederholst, hat irgendwann den grösstmöglichen Effekt auf deine Zukunft – sowohl positiv als auch negativ. Wieso das so ist, zeigt dir das Gesetz der Minimalkonstanz.

Das Gesetz der Minimalkonstanz

Hast du schon einmal vom Gesetz der Minimalkonstanz gehört? Nein? Na, dann wird es aber höchste Zeit 🙂 . Lass mich es dir erklären: Das Gesetz der Minimalkonstanz bedeutet, dass die kleinen Dinge, die wir jeden Tag (bewusst oder unbewusst) tun, am Ende einen grossen Einfluss auf unser ganzes Leben haben. Dieses Gesetz beschränkt sich jedoch nicht nur auf dein Handeln, sondern schliesst auch dein Denken und deine Gefühle mit ein. Das heisst, wenn du jeden Tag kleine Dinge in dein Leben integrierst, die das Vorankommen auf deinem Weg positiv beeinflussen, wirst du in einem Jahr an einem völlig anderen Punkt stehen, als heute. Dazu musst du dir aber zuerst bewusst machen, welche Gewohnheiten dich in deinem Alltag begleiten und welche davon einen positiven oder einen negativen Effekt auf deine Zukunft haben. Klingt eigentlich ganz einfach, oder? Das schwierige ist jedoch, wie immer, in die Umsetzung zu kommen.

Wie du positive Gewohnheiten in dein Leben integrierst

Ich rate dir, nicht zu viel auf einmal ändern zu wollen. Sonst kann es sein, dass dich die Motivation schnell wieder verlässt und du am Ende gar nichts von dem umsetzen konntest, was du dir vorgenommen hast. Am besten machst du dir einen Jahresplan und schreibst dir für jeden Monat eine neue Gewohnheit auf, die du in deinen Alltag integrierst. So hast du jeweils einen Monat Zeit dir eine neue Routine anzugewöhnen. Ich selbst arbeite seit dem Seminar von Christian Bischoff auch mit so einem Plan! Sei ehrlich zu dir und höre darauf, was dein Herz dir sagt, dann wirst du genau wissen, welche Dinge dir in deinem Leben gut tun würden! Für mich hat sich einiges verändert, seit ich eine Morgenroutine für mich entwickelt habe, Yoga, Mediation und Dankbarkeit (das stärkste Gefühl überhaupt!) in meinen Alltag integriert habe und bewusster darauf achte, was ich den ganzen Tag zu mir nehme und vor allem wie achtsam ich dabei bin. Diese neuen Gewohnheiten müssen zu Beginn auch gar nicht viel Zeit beanspruchen. Schreibe zum Beispiel jeden Tag drei Dinge auf, für die du dankbar bist. Klebe dir drei positive Affirmationen an den Badezimmerspiegel, die du morgens laut zu dir sagst oder nimm dir abends vor dem Einschlafen Zeit um fünf Minuten zu meditieren und schau, wo du in drei Monaten stehst, wenn du nur diese drei kleinen Dinge änderst. Du wirst überrascht sein!

Keep going! Bleib dran!

Sollte dich die Motivation einmal verlassen, dann frage dich: Wo stehe ich in drei Monaten, in sechs Monaten oder gar einem Jahr, wenn ich konstant damit weitermache? Frage dich auch immer WARUM du genau deine Gewohnheiten ändern willst. Welches Gefühl möchtest du in deinem Leben? Dein Ziel sollte immer ein Gefühl sein, denn Gefühle haben den grössten Einfluss auf unser Leben. Wenn dein WARUM stark genug ist, kommt der Rest ganz von alleine! Es liegt in deiner Hand, ob du in Zukunft mit einem Lächeln in den Tag startest, oder weiterhin deinen Wecker verfluchst! Was du aktuell in deinem Leben hast, zeigt dir, wohin dich deine bisherigen Gewohnheiten gebracht haben. Nun hast du es in der Hand dir durch tägliche Routinen neue Lebensfreude, Glück und Erfüllung zu erschaffen. Denn:

Auch ein langer Weg beginnt mit dem ersten Schritt.

 

2017-08-09T17:55:03+00:00 09.08.2017|Finde deinen Weg, Lebe im Moment|0 Kommentare

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