MORGENROUTINE – DEN MORGEN BEWUSST BEGINNEN

Der Wecker klingelt. Du öffnest gequält die Augen, schaltest den Wecker aus und drehst dich auf die andere Seite. Du fragst dich, ob du wirklich aufstehen musst oder ob es vielleicht nicht doch sein kann, dass schon Wochenende ist und du nur vergessen hast den Alarm auf off zu stellen. Nachdem du zehn Minuten vergeblich versucht hast, nicht wieder einzuschlafen, schälst du dich missmutig aus deiner warmen Bettdecke und schlurfst ins Bad. Du trödelst herum und merkst auf einmal, dass du nun doch etwas spät dran bist. Dann heissts: Noch schnell ein Kaffee hinuntergestürzt und los geht’s …und am nächsten Tag beginnt das Ganze wieder von vorne.

Irgendwie kein schöner Start in den Tag oder? Ich bin sicher: Wie du morgens aufsteht, bestimmt wie dein gesamter Tag verläuft.Ich persönlich finde es wichtig am Morgen genügend Zeit zu haben, deshalb stehe ich mindestens eine Stunde bevor ich das Haus verlassen muss auf.  Viele würden wohl lieber möglichst lange liegen bleiben und die Motivation früher aufzustehen findet man auch nicht so schnell. Ich bin der Meinung, dass alles bloss Einstellungssache ist und wenn mann erst mal entdeckt hat, dass es sich wirklich lohnt, enspannter in den Tag zu starten, wird man es nicht mehr anders machen wollen. Doch von Nichts kommt Nichts – du musst schon wollen!

Denke immer daran: Du kannst dankbar sein, dass du jeden Morgen aufs Neue gesund aufstehen kannst, dass es dir gut geht und du dein Bett ohne Fremde Hilfe verlassen kannst. Mach dir bewusst, dass dies durchaus nicht selbstverständlich ist!

Und nun ist es an der Zeit, deine Morgenroutine zu verändern!

Kreiere deine persönliche Morgenroutine

Du musst ja nicht gleich eine halbe Stunde früher aufstehen, für den Anfang reichen auch 5-10 Minuten. Überlege dir, was du dir in dieser Zeit Gutes tun kannst. Was brauchst du, um frohen Mutes den neuen Tag zu beginnen? Mein persönliches Morgenritual sieht momentan wie folgt aus:

  • Morgenessen vorbereiten: Teekocher mit Wasser füllen und Zutaten für mein Müsli bereitstellen
  • kurze Yogasequenz: auf der Yogamatte ankommen, bewusst atmen, 3-4 Runden Sonnengrüsse, am Schluss nochmals auf dem Kissen sitzen und atmen
  • Motivation für den Tag: eine zufällig ausgewählte Seite aus einem besonders motivierenden Buch lesen (momentan ist das: Heirate dich selbst! von Veith Lindau, siehe Buchtipps)
  • Frühstück: Tee und veganes Müsli zubereiten und geniessen 🙂

Das Ganze dauert nicht länger als 15-20 Minuten (ohne Frühstück essen). Danach fühle ich mich fit und bin bereit für den neuen Tag. Yoga ist für mich die beste Möglichkeit morgens richtig wach zu werden. Für dich persönlich kann es aber etwas ganz anderes sein. Probiere aus, was dir gut tut! Hier ein paar Vorschläge von mir. Du könntest:

  • ein Lieblingszitat lesen
  • anfangen ein gesundes Frühstück zuzubereiten und bewusst zu geniessen
  • dein Lieblings-Gute-Laune-Song hören
  • dich für eine kurze Meditation auf ein Kissen setzen
  • aufschreiben, was du heute erreichen willst
  • aufschreiben, wofür du alles dankbar bist
  • dich einfach mit einer Tasse Tee hinsetzen und ganz bei dir sein
  • einen kurzen Spaziergang machen
  • auf dem Balkon 10 tiefe Atemzüge nehmen
  • Morgengymnastik
  • usw.

Du kannst dir am Anfang auch vornehmen, dein neues Ritual nur zwei Mal in der Woche durchzuführen, wenn es dir zunächst noch schwer fällt. Sei einfach offen für Neues, lege alte Gewohnheiten ab und mach dir selbst das Geschenk eines bewussten Starts in den Morgen!

Viel Spass beim Ausprobieren!

 

2017-06-19T18:09:17+00:00 10.03.2017|Achte deinen Körper, Lebe im Moment|5 Kommentare

5 Kommentare

  1. Elke Schumacher- Mosimann 18. März 2017 um 1:54 Uhr - Antworten

    Ich stehe auch immer eine gute Stunde, bevor ich aus dem Haus muss auf. Das fällt mir nicht leicht, da 04.00 Uhr echt an Körperverletzung grenzt, aber was solls……ich trinke in Ruhe meinen Kaffee, zum essen bin ich um diese Uhrzeit noch nicht in der Lage…..vielleicht versuche ich wirklich mal ein paar Yoga- Übungen und bin dann nicht mehr ganz so komatös wie bis anhin.Danke für die guten Ratschläge, habe bis jetzt noch nicht darüber nach gedacht, wie ich es mir schöner machen und Kraft schöpfen könnte am Morgen, ist irgendwie nicht meine Tageszeit, vielleicht liegt es daran…….

    • Jeannine 18. März 2017 um 13:52 Uhr - Antworten

      Hallo Elke
      Naja, also 4 Uhr morgens ist ja auch einfach echt ziiiiemlich früh. Ich wüsste auch nicht, ob ich um 4 Uhr gleich motiviert für Yoga währe, wie um 6 Uhr…Schön, dass du dir trotzdem genügend Zeit nimmst zum wach werden und vielleicht hast du ja wirklich mal Lust was Neues auszuprobieren. Schaden tut’s nie ;).
      Lieber Gruss

      • Elke Schumacher- Mosimann 19. März 2017 um 1:12 Uhr - Antworten

        Hallo Jeannine, ja in der Schweiz haben die Uhren für mich auch anders getickt….der Tag fängt da nicht ganz sooo früh an wie hier……habe immer nur Nachmittags gearbeitet, aber ich glaube das weisst Du ja. Seit ich wieder in Deutschland bin, arbeite ich total gegen meine innere Uhr,was mir auch nicht einfach fällt, aber auch das muss ich bewerkstelligen….ich bin hoffentlich auf einem guten Weg, wenn ich noch ein wenig dazu lerne und mehr Energie tanke am Morgen, wird das schon werden…..Äs liabs Grüässli, Elke 🙂

  2. Ralf 13. März 2017 um 17:01 Uhr - Antworten

    Ich habe mir einen Tageslichtwecker gekauft. Der wird von der Lichtintensität langsam hell. Wie beim Sonnenaufgang. Ich schwöre darauf. Ich komme leichter aus dem Bett und bin weniger gerädert. Ich höre morgens gerne Musik um in die Gänge zu kommen.

    • Jeannine 17. März 2017 um 16:06 Uhr - Antworten

      Hallo Ralf!
      Ich freue mich gerade wahnsinnig, weil du die erste Person bist, die einen Beitrag auf meinem Blog kommentiert hat :). Juhuu und vielen Dank! 🙂
      Von diesem Wecker hab ich auch schon gehört. Scheint mir vor allem für die Winterzeit sehr sinnvoll zu sein. Ich wär ja immernoch sehr dafür die Arbeitszeit der Jahreszeit anzupassen, so dass man erst aufstehen muss, wenn es draussen hell ist ;).
      Lieber Gruss
      Jeannine

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