DANKBARKEIT – EIN PUZZLETEIL ZUM GLÜCK

Es scheint mir, dass dankbar zu sein in der heutigen Zeit des Überflusses immer wichtiger wird. Wir haben in unserem Kulturkreis alles was wir zum Leben brauchen – und noch viel mehr. Trotzdem sind wir unzufrieden, jammern herum und sehen nur, was uns fehlt. Wir müssen wieder vermehrt schätzen, was uns das Leben alles schenkt, anstatt uns auf das zu konzentrieren, was vielleicht noch fehlt.

Dankbarkeit kann man lernen

Dir fällt gerade nichts ein, wofür du in deinem Leben dankbar sein könntest? Keine Angst, da sind bestimmt ganz viele Dinge, du musst nur lernen sie zu sehen. Am besten gelingt dies, wenn du beginnst aufzuschreiben, wofür du dankbar bist. Am Anfang fiel auch mir diese Übung sehr schwer und ich konnte nur wenige Dinge aufzählen. Mittlerweile gelingt es mir viel besser, denn ich vergass anfangs mich auch für Dinge zu bedanken, die in den Augen anderer vielleicht selbstverständlich sind. Nur weil es normal ist, ständig von sauberem Trinkwasser umgeben zu sein, bedeutet dies nicht, dass wir es nicht schätzen können.

Deine Liste wird so mit der Zeit immer länger werden und wenn du mal einen schlechten Tag hast oder neue Motivation brauchst, lies dir die Liste durch und freu dich über die vielen schönen Dinge in deinem Leben. Du kannst deine persönliche Dankbarkeits-Liste auch in dein Morgenritual integrieren! So beginnt dein Tag gleich mit viel positiver Energie –  denn Dankbarkeit ist eine Liebeserklärung an das Leben!

Ich möchte dir gerne ein paar Anregungen geben, falls es dir schwer fallen sollte eine solche Liste zu verfassen. Versuche nicht zu weit zu denken, auch die einfachsten Dinge können, mit anderen Augen betrachtet, zu etwas Besonderem werden!

Du kannst dankbar sein für:

  • deine Familie/deine Freunde, die dich unterstützen
  • deine Gesundheit
  • den warmen Sonnenschein in deinem Gesicht
  • einen neuen Tag mit neuen Chancen, der vor dir liegt
  • ein gutes, gesundes Essen
  • die Zeit, die du für dich selbst nutzt
  • das Vogelgezwitscher, das dich auf dem Weg zur Arbeit begleitet
  • dein Lieblingslied im Radio
  • ein gutes Telefonat
  • ein Lächeln einer fremden Person
  • die schönen Blumen am Wegesrand
  • den Marienkäfer auf deinem Balkon
  • das gute Gespräch mit einer Freundin/einem Freund

Wer dankbar ist, lebt zufriedener

Wenn du diese Übung einige Tage durchführst, wirst du merken, wie sich dein Fokus automatisch ändert. Und eins ist sicher: Worauf du deinen Fokus legst, wird deine Wirklichkeit!

Dankbarkeit ist sicher kein Allerheilmittel, aber sie kann dir helfen, gelassener zu werden und bringt mehr Zufriedenheit in dein Leben. Irgendwann wirst du vielleicht sogar für Dinge dankbar sein können, die für die meisten einfach nur Stress und Unannehmlichkeiten bedeuten:

  •  Du ärgerst dich, dass schon wieder ein Monat vorbei ist und die Miete erneut fällig ist? Sei dankbar, dass du ein Dach über dem Kopf hast. Viele leben auf der Strasse und würden alles für ein eigenes Zuhause geben.
  • Du ärgerst dich, dass du vor lauter Haushalt und Kindererziehung keine Zeit mehr für dich selbst findest? Sei dankbar für deine gesunde Familie und dass du für sie sorgen darfst. Nicht jeder hat das Glück Teil einer Familie zu sein.
  • Du ärgerst dich, dass dein Chef ständig an dir herumnörgelt und dich eine Arbeitskollegin unfreundlich behandelt? Sei dankbar, dass du eine sichere Arbeitsstelle hast. In manchen Ländern haben die Menschen gar keine Möglichkeiten überhaupt Arbeit zu finden.

Sei offen und probiere aus, wie sich dankbar zu sein auf dein Leben auswirkt. Denke immer daran: Wir könnten mehr haben, aber auch so viel weniger!

 

Welche Erfahrungen habt ihr mit Dankbarkeit gemacht? Macht euch Dankbarkeit zufriedener?

2017-06-18T23:34:39+00:00 23.03.2017|Denke positiv|0 Kommentare

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